Heute wollte ich unbedingt die Freiheitsstatue sehen, habe mich also zu Fuß wieder auf gemacht und wollte so in 2 Stunden dort sein, das habe ich auch wirklich gut geschafft – naja um 14 Uhr war ich an der Wall Street, aber ich dachte wenn du schon mal dort bist, dann kannst dich hier auch etwas umsehen. Bin die Wall Street also einmal runtergegangen zum East River, um mir die Brooklyn Bridge mal anzusehen. Lange konnte ich da aber nicht bleiben denn es ist/war heute unglaublich kalt. -8 Grad sagte das Thermometer, hinzukam der unglaubliche Wind, ja schon fast Sturm (kam auf die Straße an).
Also bin ich die Wall Street wieder hoch, diesmal mit gezückter Kamera, und filmte meinen Gang hoch – nach wenigen Minuten konnte ich die Kamera kaum halten, da meine Finger anfingen zu schmerzen (ja, ich hatte Handschuhe an).
Naja, nachdem ich dann noch den großen Bullen gefunden hatte, bin ich dann weiter zum Battery Park um eine Fähre zu ergattern. Nachdem ich zweimal an der falschen Schlange anstand um ein Ticket zu kaufen, kam ein Ticketverkäufer raus, und meinte es wären nicht genügend Tickets mehr für alle da, dass die letzte Fähre im Winter um 15:30Uhr fahren würde. Man was hab ich mich geärgert. Denn die Freiheitsstatue will ich eig. noch sehen bevor ich wieder los muss.
Naja, also hab ich den tollen (überteuerten) Stadtplan gezückt, und wollte den Weg nach Chinatown raussuchen.
Als ich dann in Chinatown war, war es, als wäre es eine andere Welt. Die Banken, die Plakate und fast alles auf denen vorher englische Worte standen, prangerten nun chinesische Schriftzeichen. Durch das angrenzende Little Italy bin ich nicht gegangen, da es laut Karte nur zwei Blocks sind.
Als das Viertel dann zu Ende war, hab ich ein New York gesehen, welches man noch vom TV Anfang der 90er her kennt. Meine Güte, dort hab ich meine Tasche gut festgehalten.
Nun ja, noch drei volle Tage, mittlerweile beginnt das anfangs spektakuläre zum Altagsbild zu gehören. Die Häuser kommen einem nicht mehr so hoch vor, und auch sonst gewöhnt man sich immer mehr an die ganze Stadt. Man weiß, wann man über die rote Ampel gehen kann oder sogar muss.
Heute kam ich auch in eine lustige Situation, da fragte mich eine Amerikanische Familie wie sie zur Wallstreet kommen. Ich sagte, dass ich selber Tourist wäre, aber konnte ihnen dennoch weiterhelfen (zum Glück war ich heute da^^). Da sagte die Frau zu ihrem Mann, dass ich die Stadt besser kennen würde als die Amerikaner (natürlich scherzhaft gesagt). Da fragte man mich, ob ich aus London kommen würde, da ich doch einen recht britischen Akzent hätte.
Und noch ein kleines Bild zum Abschluss des Tages.

Nein, ich kenne nicht all diese Leute, aber sie wollten einfach nicht weggehen