/**/
Header   Header

Welcher Spinner….?

03. Januar 2010

Welcher Spinner kommt um 22:10Uhr darauf, im Hotel an Rohren zu schneiden, zu Klopfen und an ihnen rumzubauen.

Ich hab da so eine Vorahnung, dass morgen mein Zimmer total verwüstet sein wird.

Mittlerweile ist es 22:28Uhr, und die Bauarbeiten haben wohl ein Ende genommen – bzw. höre ich seit 2-3 Minuten nichts mehr, dass hier Jemand baut.

Warum an dem Rohr das gerade durch mein Zimmer verläuft -und warum zum Teufel um diese Zeit.

Ok, mittlerweile scheint die halbe Etage wach zu sein.

Warum weiß ich jetzt schon welche Bewertung das Hotel bekommt?

Oh, Nachtrag (22:31): Es geht wohl weiter -,-




2.1.2010

03. Januar 2010

Heute wollte ich unbedingt die Freiheitsstatue sehen, habe mich also zu Fuß wieder auf gemacht und wollte so in 2 Stunden dort sein, das habe ich auch wirklich gut geschafft – naja um 14 Uhr war ich an der Wall Street, aber ich dachte wenn du schon mal dort bist, dann kannst dich hier auch etwas umsehen. Bin die Wall Street also einmal runtergegangen zum East River, um mir die Brooklyn Bridge mal anzusehen. Lange konnte ich da aber nicht bleiben denn es ist/war heute unglaublich kalt. -8 Grad sagte das Thermometer, hinzukam der unglaubliche Wind, ja schon fast Sturm (kam auf die Straße an).

Also bin ich die Wall Street wieder hoch, diesmal mit gezückter Kamera, und filmte meinen Gang hoch – nach wenigen Minuten konnte ich die Kamera kaum halten, da meine Finger anfingen zu schmerzen (ja, ich hatte Handschuhe an).

Naja, nachdem ich dann noch den großen Bullen gefunden hatte, bin ich dann weiter zum Battery Park um eine Fähre zu ergattern. Nachdem ich zweimal an der falschen Schlange anstand um ein Ticket zu kaufen, kam ein Ticketverkäufer raus, und meinte es wären nicht genügend Tickets mehr für alle da, dass die letzte Fähre im Winter um 15:30Uhr fahren würde. Man was hab ich mich geärgert. Denn die Freiheitsstatue will ich eig. noch sehen bevor ich wieder los muss.

Naja, also hab ich den tollen (überteuerten) Stadtplan gezückt, und wollte den Weg nach Chinatown raussuchen.

Als ich dann in Chinatown war, war es, als wäre es eine andere Welt. Die Banken, die Plakate und fast alles auf denen vorher englische Worte standen, prangerten nun chinesische Schriftzeichen. Durch das angrenzende Little Italy bin ich nicht gegangen, da es laut Karte nur zwei Blocks sind.

Als das Viertel dann zu Ende war, hab ich ein New York gesehen, welches man noch vom TV Anfang der 90er her kennt. Meine Güte, dort hab ich meine Tasche gut festgehalten.

Nun ja, noch drei volle Tage, mittlerweile beginnt das anfangs spektakuläre zum Altagsbild zu gehören. Die Häuser kommen einem nicht mehr so hoch vor, und auch sonst gewöhnt man sich immer mehr an die ganze Stadt. Man weiß, wann man über die rote Ampel gehen kann oder sogar muss.

Heute kam ich auch in eine lustige Situation, da fragte mich eine Amerikanische Familie wie sie zur Wallstreet kommen. Ich sagte, dass ich selber Tourist wäre, aber konnte ihnen dennoch weiterhelfen (zum Glück war ich heute da^^). Da sagte die Frau zu ihrem Mann, dass ich die Stadt besser kennen würde als die Amerikaner (natürlich scherzhaft gesagt). Da fragte man mich, ob ich aus London kommen würde, da ich doch einen recht britischen Akzent hätte.

Und noch ein kleines Bild zum Abschluss des Tages.

Nein, ich kenne nicht all diese Leute, aber sie wollten einfach nicht weggehen :(




1.1.2010

02. Januar 2010

Die meisten Sehenswürdigkeiten hatte ich ja schon in den ersten beiden Tagen durch – da dachte ich mir, dass ich nochmal in den Central Park gehen könnte, und von der 81 Straße einfach mal hoch, nach Harlem, und wieder runter entlang an der Upper East Side bis hin nach Midtown.

Gesagt getan – da hab ich erst mal gesehen wie viele unterschiedliche “Regionen” es im Central Park gibt. Teilweise wirkt das schon im Winter sehr schön.

Harlem sieht fast so aus, wie man es aus dem TV her kennt – doch das es dort immer noch eine große Kriminalitätsrate gibt glaub ich nicht.

Aber weiter zur Upper East Side, und dort kam mir schnelle der Gedanke “Moment, war hier nicht eine Szene aus Stirb langsam 3?” – Wenn man viele Folgen von Law & Order gesehen hat (so wie ich :P ) dann kommen einem dort eine Menge Straßen ziemlich bekannt vor.

Als ich dann vor den Gebäuden von Midtown stand, war schon total dunkel. Und ich bin dann weiter zur 5 Avenue, wo ich durch Zufall den berühmten Apple Store gefunden habe (den Glaswürfel). Weiter auf der 5 Avenue ist eine Menge los, vor allem das Rockefeller Center weiß zu beeindrucken, mit einem total Bund beleuchtetem Tannenbaum und einigen Showeinalgen durch Licht.

Es ist schon komisch, man kommt aus dem Hotel raus, und will einfach nur weitergehen, und immer mehr sehen, dabei geht es gar nicht so um die Sehenswürdigkeiten, sondern eher um das “dabei sein”.




Silvester

01. Januar 2010

Mal ganz von Anfang an.
Nachdem ich mir das Empire State Building angeschaut habe (natürlich war ich oben drauf) taten mit wieder die Beine weh, wahrscheinlich noch vom Vortag -,- naja ich setzte mich etwas hin, vor dem großen Weihnachtsbaum. Und dachte mir dass ich ja so um 18Uhr beim Time Square sein sollte, um einen guten Platz zu bekommen.
Pustekuchen – ich bin um 15Uhr bei 42 Straße am Time Square vorbeigekommen, und sah, dass die Polizei den Zugang dorthin schon total dich gemacht hatte. Also zur nächsten Avenue und von dort aus hoch – aber auch hier gesperrt. Von der 43 bis zur 48 Straße wurde alles abgesperrt, nur Einwohner kamen rein. Bei der 49 Straße war dann endlich der Zugang zum Time Square.
In der Mitte gab es keinen Platz mehr, so stand ich schon im Broadway. Man stand so dich an dich, dass man zweitweise Probleme hatte zu atmen, weil die Leute einen so zusammengedrückt haben.
Mittlerweile war es 15:30Uhr – 8,5 Stunden vor Silvester. Erst war es noch recht lustig, ein paar Leute haben noch ein paar Sprüche gemacht, aber als es dann um ca. 19Uhr angefangen hat zu regnen, und später dann zu schneien, dann verging einem so langsam die Lust.
So hab ich gehört, dass das Event beim Time Square vorwiegend Touristen anlockt, aber von den New Yorkern selber nicht so gut besucht wird.
So haben die, die da waren, doch eher abfällig darüber geredet – und manchmal auch zu Recht – die Musik, z.B., wurde manchmal mitten im Lied unterbrochen.
Um 22Uhr wurde es dann auch richtig kalt, viele Leute sind vorzeitig gegangen, und mittlerweile konnte man wieder stehen – also mit seiner eigenen Muskelkraft. Aber ich dachte auch, dass ich so etwas in Deutschland nie gemacht hätte, also nicht bei diesem Wetter.
Dann war es endlich soweit… 0Uhr – Das neue Jahr. Doch schon nach 30 Sekunden verließen viele den Platz fluchtartig – 10 Minuten später war nur noch 1/3 der Leute da, dabei schneite es nicht mal mehr. Um 0:20Uhr machte auch ich mich auf den Weg – die ersten Taxen fuhren wieder, und um 0:30 wurden die Straßen schon wieder gesäubert. Ab 0:45Uhr kam es einem vor, als wäre nie etwas gewesen.
Für das TV wurden einige Situationen gestellt, und gefilmt wurde immer nur ein kleiner Teil von Leuten die vorher schon Sachen ausgestattet wurden.




Es schneit

31. Dezember 2009

Es schneit – der Hammer… bin jetzt auf dem Weg zum Grand Central Terminal…werde wahrscheinlich heute nicht mehr schreiben – frohes Neues!




Der zweite Tag

31. Dezember 2009

Sitze wieder im Apple Store, und reiße mal den zweiten Tag zusammen.

Man gewöhnt sich an die Lautstärke und die Kälte war heute erträglich. Gestürmt hat es auch kaum. Manhattan ist ganz cool, wenn man weiß, dass man sich nicht verlaufen kann ^^.

Bin von meinem Hotel immer weiter nach Süden gegangen, und nun tut mir alles weh…aber der Tag war der Hammer… morgen ist der 31. und am time Square ist schon fast alles aufgebaut.




Die ersten Kilometer (geschrieben um 9uhr (30.12))

31. Dezember 2009

Die ersten Kilometer in New York

Kurz nachdem ich ankam, wollt ich es mir natürlich nicht nehmen lassen New York einmal anzusehen. Zwar wurde es schon dunkel aber egal.

New York ist kalt und stürmisch.

Die Stadt ähnelt (zumindest im Winter) einem “Müllhaufen”.

Aber diese unglaubliche Kälte macht das alles unangenehm, selbst das Atmen fällt einem schwer, wenn der eisig kalte Wind einem entgegen kommt.




 

 /images/head_11.png" scope="row">